Einsatzbericht:
Die Feuerwehr Bad Saulgau wurde von der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben zu einer unklaren Rauchentwicklung in einem Industriegebiet in Bad Saulgau alarmiert.
Bereits während der Anfahrt ließ der Einsatzleiter das Einsatzstichwort aufgrund der deutlich sichtbaren Rauchentwicklung auf die höchste Alarmstufe B5 (Großbrand) erhöhen. Eine weithin sichtbare Rauchwolke bestätigte die Lage bereits aus größerer Entfernung.
Beim Eintreffen auf dem Betriebsgelände stellte sich heraus, dass eine Lagerhalle in Vollbrand stand. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung griff das Feuer auf angrenzende Bäume und Buschwerk über. Zudem entwickelte sich auf einem benachbarten Grundstück ein Flächenbrand von rund 1.000 Quadratmetern, der auch das Nachbarunternehmen gefährdete.
Aufgrund der dynamischen Brandausbreitung wurden umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Neben allen Abteilungen der Feuerwehr Bad Saulgau kamen die Feuerwehren aus Herbertingen, Altshausen, Mengen, Ravensburg und Biberach zur Unterstützung an die Einsatzstelle. Darüber hinaus wurden der Führungsstab Ost des Landkreises Sigmaringen sowie der Einsatzleitwagen 2 der Feuerwehr Sigmaringen alarmiert.
Neben den Kräften der Feuerwehr waren ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Altshausen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die DRK-Bereitschaft Bad Saulgau, der Malteser Hilfsdienst Sigmaringen sowie die Notfallseelsorge im Einsatz.
Durch einen massiven und koordinierten Löschangriff konnten sowohl der Vegetationsbrand als auch der Brand der Industriehalle innerhalb von knapp einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Hierzu kamen drei Drehleitern, drei Wasserwerfer sowie mehrere handgeführte Strahlrohre zum Einsatz, die überwiegend von Atemschutztrupps vorgenommen wurden.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusätzlich fuhr das Polizeirevier Bad Saulgau mit mehreren Streifenwagen durch das Stadtgebiet und informierte die Bevölkerung über Lautsprecherdurchsagen.
Mehrere Messfahrzeuge waren im Einsatz, um die Luftqualität kontinuierlich zu überwachen. Dabei wurden sowohl an der Einsatzstelle als auch im Innenstadtbereich sowie im Umfeld von Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindergärten regelmäßig Luftschadstoffmessungen durchgeführt. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr wurden zudem durch die Stadtwerke Bad Saulgau, den Eigenbetrieb Abwasserentsorgung, das Ordnungsamt sowie den Fachbereich Umwelt des Landratsamtes unterstützt.
Vor Ort machten sich Landrätin Stephanie Bürkle, Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller sowie der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Saulgau, Richard Striegel, persönlich ein Bild von der Lage.
Fahrzeuge:
- AB A/S
- AB SL
- Florian Bad Saulgau 1/10-1
- Florian Bad Saulgau 1/10-2
- Florian Bad Saulgau 1/11
- Florian Bad Saulgau 1/19
- Florian Bad Saulgau 1/33
- Florian Bad Saulgau 1/43
- Florian Bad Saulgau 1/44-1
- Florian Bad Saulgau 1/44-2
- Florian Bad Saulgau 1/48
- Florian Bad Saulgau 1/59
- Florian Bad Saulgau 1/65-1
- Florian Bad Saulgau 1/65-2
- Florian Bad Saulgau 1/72
- Florian Bad Saulgau 1/91
- Florian Bad Saulgau 2/48
- Florian Bad Saulgau 3/42
- Florian Bad Saulgau 4/19
- Florian Bad Saulgau 4/42
- Florian Bad Saulgau 4/47
- Florian Bad Saulgau 5/19
- Florian Bad Saulgau 5/48-1
- Florian Bad Saulgau 5/48-2
- Florian Bad Saulgau 6/42
- Florian Bad Saulgau 6/72
Abteilungen:
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