Ein Wochenende voller Action, Teamarbeit und spannender Einsatzübungen: Von Freitag, 4. September, bis Samstag, 5. September, stand für die Jugendfeuerwehr Bad Saulgau ein ganz besonderer Dienst auf dem Programm. Beim 24-Stunden-Dienst konnten die Jugendlichen Feuerwehralltag hautnah erleben und ihr Können bei insgesamt acht abwechslungsreichen Einsatzübungen unter Beweis stellen.
Rund 30 Kinder und Jugendliche, begleitet von 12 Betreuerinnen und Betreuern, bezogen für 24 Stunden das Feuerwehrhaus. Mit insgesamt fünf Einsatzfahrzeugen waren die Jugendlichen bestens ausgestattet, um die unterschiedlichen Einsatzlagen abzuarbeiten.
Acht Einsätze in 24 Stunden
Kaum war der Dienst gestartet, konnte jederzeit der nächste Alarm ertönen. Die Einsatzszenarien waren dabei bewusst abwechslungsreich gestaltet und forderten die Jugendlichen immer wieder aufs Neue.
Auf dem Einsatzplan standen unter anderem eine Eisrettung, ein Mülleimerbrand, eine verschüttete Person, ein Küchenbrand, eine eingeklemmte Person sowie ein Flächenbrand. Dabei konnten die Jugendlichen das zuvor Erlernte praktisch anwenden, Aufgaben innerhalb der Gruppen übernehmen und gemeinsam Lösungen für die jeweiligen Einsatzlagen entwickeln.
Besonders wichtig war dabei nicht nur das feuerwehrtechnische Können, sondern auch die Zusammenarbeit. Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und ein strukturiertes Vorgehen.
Große Personensuche mit Rettungshunden und Drohnengruppe
Ein besonderes Highlight des 24-Stunden-Dienstes war eine groß angelegte Personensuche. Hierfür erhielt die Jugendfeuerwehr Unterstützung von den Rettungshunden des BRH Landkreis Biberach sowie der Drohnengruppe der Feuerwehr Bad Saulgau.
Gemeinsam wurde das weitläufige Suchgebiet systematisch abgesucht. Die Jugendlichen konnten dabei hautnah erleben, wie unterschiedliche Einsatzmittel und Organisationen bei einer Personensuche zusammenarbeiten. Besonders beeindruckend war der Einsatz der Rettungshunde sowie die Unterstützung aus der Luft durch die Drohne.
Die Übung vermittelte den Jugendlichen einen realistischen Eindruck davon, wie anspruchsvoll eine Personensuche sein kann und wie wichtig ein abgestimmtes Vorgehen aller eingesetzten Kräfte ist.
Lernen, gemeinsam anpacken und Spaß haben
Neben den Einsatzübungen kam auch der Ausbildungs- und Freizeitgedanke nicht zu kurz. Zwischen den Einsätzen standen verschiedene Programmpunkte auf dem Dienstplan.
Bei einer Erste-Hilfe-Ausbildung wurden wichtige Grundlagen vermittelt und praktisch geübt. Auch der Dienstsport sorgte für Bewegung und Teamgeist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des 24-Stunden-Dienstes war das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeiten. Dabei hieß es nicht nur Feuerwehrhandschuhe an, sondern auch gemeinsam schnippeln, kochen und anschließend wieder für Ordnung sorgen.
Die Zeiten zwischen den Einsätzen konnten außerdem zur freien Verfügung genutzt werden. So blieb ausreichend Gelegenheit für gemeinsames Spielen, Gespräche und das kameradschaftliche Miteinander.
Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt
Der 24-Stunden-Dienst bot den Jugendlichen eine abwechslungsreiche Mischung aus Feuerwehrausbildung, Einsatzübungen, Teamarbeit, Sport und Kameradschaft. Die acht Einsätze sorgten immer wieder für Spannung und forderten die Jugendlichen heraus, während die gemeinsamen Aktivitäten den Zusammenhalt innerhalb der Jugendfeuerwehr stärkten.
Nach 24 ereignisreichen Stunden ging ein intensives und erlebnisreiches Wochenende zu Ende. Für die knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bleiben sicherlich viele spannende Eindrücke und gemeinsame Erlebnisse in Erinnerung.
Ein besonderer Dank gilt der BRH Rettungshundestaffel Landkreis Biberach und der Drohnengruppe der Feuerwehr Bad Saulgau für die Unterstützung und die Gestaltung dieses abwechslungsreichen 24-Stunden-Dienstes, sowie den Betreuerinnen und Betreuern.